Montag, den 04. Mai 2009 um 17:47 Uhr
Unterstützung in Krisensituationen
Der Autor ist Männlich AdministratorFür viele Menschen in einer seelischen Notsituation ist es schwer, einen Ansprechpartner zu finden. In solchen Fällen kann man sich z.B. an die TelefonSeelsorge wenden. Dort sind speziell ausgebildete und engagierte Mitarbeiter rund um die Uhr - anonym, vertraulich und gebührenfrei - zu erreichen.
Tel.: 0800 / 111 0 111
Tel.: 0800 / 111 0 222
Die TelefonSeelsorge bietet neben Gesprächen am Telefon auch einen Austausch per Mail und Chat an (TelefonSeelsorge).
Ein russisch-sprachiger Notfalldienst, das Telefon Doweria in Berlin, nimmt sich russisch-sprachiger Mitbürger an. Es arbeitet ebenfalls im 24 Stunden-Dienst.
Русский (030) 440 106 06
Für Kinder und Jugendliche empfiehlt sich das Sorgentelefon des Deutschen Kinderschutzbundes e.V.
Tel.: 0800 / 111 0 333
(Auskunftszeiten: Mo bis Fr 15.00 bis 19.00 Uhr)
Speziell an Mädchen und Frauen, die von psychischer, körperlicher oder sexualisierter Gewalt betroffen sind oder es waren, richtet sich die landesweite Frauenhelpline Schleswig-Holstein (Frauenhelpline).
Tel.: 0700 / 999 11 444 (6,2 Cent pro Minute aus dem Festnetz)
(Mo - Fr: 18:00 bis 03:00 Uhr / Sa + So: 10:00 bis 03:00 Uhr)
An der Helpline erreichen Sie eine geschulte Gesprächspartnerin. Sie können anonym bleiben. Die Mitarbeiterin unterliegt der Schweigepflicht. Niemand erfährt von dem Gespräch. Ohne Ihren Willen werden keine Schritte in die Wege geleitet.
Opfer von Kriminalität und Gewalt erhalten Hilfe beim Opfer-Notruf des Weissen Rings. Die Hotline ist rund um die Uhr besetzt.
Tel.: 01803 / 34 34 34 (0,09 € pro Minute)
Im Falle einer Suizidgefährdung kann in allen Krankenhäusern über die Notaufnahme Hilfe in Anspruch genommen werden. Der Arzt vom Dienst (AvD) wird sich um die richtige Betreuung kümmern.
Bei Gesundheitsämtern sowie Stadt- und Gemeindeverwaltungen können Adressen und Telefonnummern von sozial-psychiatrischen Diensten erfragt werden, die ebenfalls in Krisensituationen weiterhelfen können.
Auch der Hausarzt kann eine Anlaufstelle sein.
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