Rien ne va plus –

Glücksspiele können bei unkontrollierter exzessiver Ausübung zu einem krankhaften Spielverhalten – einer Glücksspielsucht – führen. Glücksspiel- sucht ist kein neues Phänomen. Während im 16. Jahrhundert vorallem die «Würfelleidenschaft» dazu führte, dass «Haus und Hof» verspielt wur- den, gehören heute vorallem die Geldspielautomaten in den Spielhallen sowie die in den Spielbanken angebotenen Glücksspiele (Glücksspiel- automaten, Roulette, Black Jack) aber auch Lotterien, Wetten, Karten- und Würfelspiele sowie Börsenspekulationen zu den meistgenutzten Glücksspielformen. Analog zum Gebrauch psychotroper Substanzen (z.B. Alkohol) kann exzessives Glücksspielverhalten bzw. der dadurch erzeugte psychische Effekt potenziell die eigendynamische Spirale einer Abhängig- keitserkrankung in Gang setzen. Die Betroffenen können, obwohl das Glücksspiel sie in den sozialen, gesundheitlichen und finanziellen Ruin führt, nicht mehr aufhören zu spielen.
Im vorliegenden Werk werden das Störungsbild «Glücksspielsucht» sowie der aktuelle Wissensstand anschaulich und gut verständlich beschrieben. Es werden dabei u.a. anhand anschaulicher Fallbeispiele aus praktischer Erfahrung die Kennzeichen missbräuchlichen und süchtigen Glücksspiel- verhaltens dargestellt. Mittels dieser Erkennungsmerkmale können Be- troffene und Angehörige ein eventuelles Vorhandensein des Störungs- bildes «Glücksspielsucht» nachvollziehen.
Das Buch eignet sich für Betroffene sowie für Angehörige als Ratgeber für das Erkennen und den Umgang mit einer Glücksspielsucht.

Seiten: Broschiert: 152 Seiten

ISBN: 978-3456843810

Autor: Sabine M. Grüsser / Ulrike Albrecht

Verlag: Huber, Bern; Auflage: 1 (Juni 2007)

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